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Pöbelnde Jugend in Regensburg 18. August 2009

Posted by paschendale in Politik.
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Ja die Stadt Regensburg und ihre Bewohner haben es nicht leicht. Schon gleich gar nicht die in der Altstadt. Nächtlich laufen Hundertschaften an schreienden und prügelnden Jugendlichen vorbei. Fast könnte sie einem Leid tun.
Die SZ hat auf Anfrage herausgefunden, dass zwischen 2004 und 2009 im Schnitt ganze vier Pöbler mehr hinzugekommen sind. Von den drastischen Zuständen – Ballermann und so weiter und so fort – also nichts zu sehen. Daran ist wieder einmal gut zu beobachten wie leicht eine subjektive Wahrnehmung problematisch werden kann und vor allem wie leicht sich Medien einspannen lassen. Sowohl MZ als auch TVA haben eher jugendkritisch berichtet. Die Mehrheit der Bevölkerung glaubte im Anschluss den Ausführungen von OB Schaidinger und Polizeihauptsonstwas mache.
Allerdings muss ich auch als Stadtbewohner sagen: es kann schon auch nerven. Und das Argument „dann ziehe ich eben nicht in die Stadt, ich weiß ja, dass es dort laut ist“ gilt auch nicht immer, es gibt angeblich schon Menschen die länger als 30 Jahre in der Altstadt wohnen und leben. Bevor in Regensburg eine Universität stand, gab es ungefähr drei Kneipen. Grob geschätzt, nur um die Dimension einmal zu verdeutlichen wovon wir reden.
Nichtsdestotrotz ist es natürlich Schwachsinn hier mit Alkoholverbot (verlagert das Problem nur, bzw. behebt es nicht einmal in Ansätzen) oder Kameras (Wer überwacht? Kein Personal bei der Polizei…) zu argumentieren. Regensburg will und soll lebendig sein, da muss man soetwas eben ertragen. Auch wenn es für die Anwohner sicher nicht immer leicht ist. Wer nicht am Kohlenmarkt oder in der Obermünsterstraße wohnt redet sich leicht…

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